Förderprojekte – wir gestalten die Induktionstechnik von morgen
Innovation entsteht im Verbund. Gemeinsam mit Hochschulen, Forschungsinstituten und Industriepartnern arbeitet COBES in öffentlich geförderten Projekten an den Erwärmungstechnologien der Zukunft.
Die Themen reichen von der robotergestützten Serienfertigung über die Mikrosystemtechnik bis hin zur CO₂-neutralen Prozesswärme und zur kreislauffähigen Leichtbauweise.
Technologievorsprung, der bei Ihnen ankommt.
Als Hersteller von Induktionserwärmungsanlagen entwickeln wir nicht nur Standardgeräte. Wir treiben aktiv die Grundlagenarbeit voran, aus der die Lösungen von übermorgen entstehen.
In geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekten bringt COBES seine Kompetenz in Leistungselektronik, Generatortechnik und Induktorbau ein. Dabei arbeiten wir eng mit renommierten Partnern wie der TU Dresden, der TU Chemnitz, RWTH Aachen, TU Berlin und führenden Industrieunternehmen zusammen. Für unsere Kunden bedeutet das: Sie profitieren von einem Partner, der Erwärmungsprozesse bis an die technische Grenze denkt und neue Verfahren früher beherrscht als der Markt.
Die folgende Übersicht gibt Einblick in unsere Förderprojekte.
Förderer & Projektträger:
- Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)
- Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
- Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)
- AiF Projekt GmbH
- Projektträger Jülich (PtJ)
Aktuelle Förderprojekte
Robotergestützte Serienfertigung von Metall-Kunststoff-Hybridstrukturen.

Das Vorgängerprojekt „hypro" hat gezeigt, dass sich Metall-Kunststoff-Hybridbauteile vollautomatisch in Stückzahlen von rund 10.000 Stück fertigen lassen. Für eine wirtschaftliche Umsetzung gerade in kleinen und mittleren Unternehmen müssen die Anlagen jedoch leichter, kompakter und leistungsfähiger werden.
Ziel von IndHy ist es, die einzelnen Prozessschritte mit nur einem Knickarmroboter umzusetzen. Möglich machen das kuppelbare Handlingsysteme, die Greif- und Erwärmungsaufgaben flexibel kombinieren. Die Herausforderung dabei: die zuverlässige Kopplung von Wasser, Strom, Druckluft, Vakuum und Messsignalen auch an kleinen Robotersystemen mit 5 bis 25 kg Traglast.
Modulares Freischwingersystem für das induktive Bonden mikroelektromechanischer Systeme (MEMS).

Beim Verkapseln von MEMS per Waferbonden sind heute Prozesstemperaturen von über 400 °C und hohe Druckbelastungen üblich. Temperaturempfindliche Bauelemente und Materialkombinationen mit unterschiedlicher Wärmeausdehnung lassen sich so nur eingeschränkt fügen. In der Folge drohen Spannungen und Verzug in der Fügezone.
Das induktive Bonden vermeidet langsame, energieintensive Heizprozesse und senkt zugleich Kosten und Prozesszeiten deutlich. Kern des Projekts ist ein Multi-Spulensystem mit neuartigem, segmentierten Aufbau, eingebettet in keramische Substrate und kombiniert mit einer neuen Generatortechnik.
Hocheffiziente Heißgaserzeugung mittels induktiver Suszeptorerwärmung für industrielle Anwendungen.

Industrielle Prozesswärme wird bis heute überwiegend mit fossilen Brennstoffen erzeugt. InduJet zeigt einen Weg, wie sich Heißgas nahezu verlustfrei und mit Strom aus erneuerbaren Energien vollständig CO₂-neutral bereitstellen lässt: über die induktive Erwärmung eines Suszeptors, der von angesaugter Umgebungsluft oder anderen Medien durchströmt wird.
Das Verfahrensprinzip kombiniert mehrere innovative Ansätze. Ein konstruktiv mediendurchlässiger Suszeptor, zum Beispiel porös oder mit mehrwindigen Luftkanälen, wird durch eine mehrwindige Induktionsspule homogen durchwärmt und überträgt die erzeugte Temperatur direkt auf das durchströmende Medium. Weil die Energieübertragung berührungslos erfolgt, kann die Spule außerhalb des Suszeptors angeordnet werden und die Strömung bleibt ungestört. Zusätzlich kühlt der angesaugte Luftstrom die stromführenden Spulen und wird dabei vorgewärmt. Diese Rekuperation hebt den Wirkungsgrad des Gesamtsystems deutlich an.
Im Projekt wird das Verfahren in einem funktionsfähigen Demonstrator umgesetzt.
Nachhaltige Rohstoffnutzung durch atmosphärische Plasmabeschichtung.

KreisHybrid entwickelt neue, stoffschlüssige Verbindungstechnologien für Metall-Kunststoff-Hybridbauteile auf Basis atmosphärischer Plasmabeschichtung. So entstehen leichte, dichte und langlebige Bauteile mit reduziertem Materialeinsatz. Im Fokus steht die Kombination von Aluminium und Polypropylen, und die Recyclingfähigkeit wird von Anfang an mitgedacht.
Ein zentrales Hemmnis ist die nötige Erwärmung der Metalleinleger auf Fügetemperaturen, die bei Aluminium zu Festigkeitsverlusten führen kann. Auch am Lebensende der Bauteile soll induktive Erwärmung eine schnelle, kontaminationsfreie und energieeffiziente Trennung ermöglichen.
Lassen Sie uns über Ihr Projekt sprechen.
Ob Forschungskooperation oder konkrete Erwärmungsaufgabe: COBES bringt über 29 Jahre Induktionskompetenz und ein starkes Partnernetzwerk mit. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.
Kontakt aufnehmen »Die genannten Vorhaben werden mit Mitteln des Bundes gefördert, unter anderem durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) sowie durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), betreut durch den Projektträger Jülich (PtJ).




